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Lebensmittelverschwendung, Foodwaste, Nachhaltig, Heldenbrot

Lebensmittelverschwendung - und was Du dagegen tun kannst

Aus dem Willen heraus, etwas gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun, hat sich die Marke Heldenbrot gegründet. Wir wollen es Dir mit unseren Produkten leichter machen Dich für die Umwelt zu engagieren, indem Du nachhaltige Produkte kaufen kannst und gleichzeitig dein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und gegen das Verschwenden von Lebensmittel stärkst. Darüber hinaus wollen wir Möglichkeiten zeigen, wie du deinen Alltag und Einkauf nachhaltiger gestalten kannst.

Brotretten

#Brotretten

Ob zum Frühstück, zu Mittag oder zum Vesper am Abend. Brot gibt zu jeder Gelegenheit alles was es kann. Doch was kannst Du für Dein Brot tun, dass es nicht hart wird oder gar schimmelt?


Nachhaltiger Einkaufen.

Wieviel Brot benötigst Du wirklich? Reicht Dir vielleicht auch ein halbes? Brötchen und Kleingebäck sind nicht sehr lange frisch und sollten daher möglichst am ersten Tag verzehrt werden. Solltest du doch zu viel gekauft haben, kannst das Brot auch in Scheiben schneiden, einfrieren und dann bei Bedarf auftauen oder toasten.


Retter lagern besser.

Für lange Genießbarkeit ist die Lagerung ausschlaggebend. Brot fühlt sich am wohlsten bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Ein Kühlschrank ist also eigentlich zu kalt, nur bei sommerlichen Temperaturen solltest Du darauf zurückgreifen, auch wenn das kleinere Geschmackseinbußen bedeuten kann. Ein weiterer cleverer Tipp gegen Lebensmittelverschwendung ist das Nutzen von Tontöpfen oder Brotbeutel aus Naturfasern. Plastik mag Brot nämlich garnicht. Bei diesen beiden Alternativen kann das Brot atmen, Feuchtigkeit kann entweichen und so Schimmel verhindert werden. 


Brotretter bis zum Schluss.

Wenn Du Dich trotz der ersten beiden Schritte noch mit trockenem Brot in der Hand erwischst dann kommen hier noch die letzten Brotrettertipps. 
Brot, Brötchen und sogar Croissants lassen sich noch gut aufbacken. Angefeuchtet mit etwas Wasser werden sie im Ofen wieder frisch. Alternativ kannst Du auch feine Gerichte daraus kochen. Arme Ritter, Ofenschlupfer oder Semmelknödel sind nur ein paar Vorschläge. 

Rohkostretten

#Rohkostretten

Auch bei dem Einkauf von Rohkost gilt: Kauf nur so viel wie Du brauchst und scheu Dich nicht auch „unperfektes“ Obst und Gemüse zu kaufen. Die Umwelt freut sich auch, wenn Du Dein Obst und Gemüse saisonal und regional und am besten im eigenen Beutel einkaufst.


Lagern, Lagern… und nochmals Lagern.

Eine kleine Umstellung im Lageralltag würde viele Lebensmittel vor unabsichtlicher Verschwendung schützen und deinen Bedarf deutlich nachhaltiger gestalten. Hier das wichtigste zusammengefasst:
  • Tomaten halten ohne Kühlung länger und sind aromatischer. Ähnlich wie Äpfel versprühen sie jedoch Ethylen, was die Haltbarkeit umliegendem Obst und Gemüse verkürzt, weshalb sie separat aufbewahrt werden sollten. 
  • Kartoffeln und Zwiebeln immer außerhalb des Kühlschranks an einem dunkeln Ort aufbewahren. 
  • Radieschen, Äpfel, Paprika, Rote Beete und Zucchini halten gut im Kühlschrank, jedoch sollten sie nicht zu eng gelagert werden. 
  • Beeren verfügen über einen natürlichen Schutzfilm, daher sollten sie erst kurz vor dem Verzehr gewaschen werden. 
  • Steinobst, Pilze und Salat halten nicht sehr lange und sollten schnell verzehrt werden. Ein geübter Lebensmittelretter lagert seinen Salat in einer kleinen Schale Wasser mit angeschnittenem Strunk, so hält er länger und wächst sogar weiter.


Besser als gedacht.

Viele Gemüse und Obstteile werden weggeworfen, weil sie für ungenießbar gehalten werden. Die Schale von Äpfeln und Birnen enthalten viele Nährstoffe. Auch das Äußere von Kartoffeln kann gut mitgegessen werden. Für alle gilt aber voriges waschen. 
Völlig unterschätzt ist auch der Strunk von Brokkoli. Gut geschält und klein geschnitten gibt es Deinem Gericht eine extra Portion Eisen. Auch das Grün von deinen Karotten oder der roten Beete sind essbar und passen gut in Deinen Salat. 


Einfach nachwachsen lassen.

Beim Verarbeiten von Obst und Gemüse lohnt es sich manches zur Seite zu legen. Beim sogenannten „regrowing“ kannst du aus abgeerntetem Gemüse neues wachsen lassen. Besonders einfach funktioniert das bei Lauch, Lauchzwiebeln, Romanasalat und Sellerie. Dazu lässt Du beim Schneiden den Strunk unversehrt und stellst ihn in ein Glas mit Wasser, nach etwa zwei Wochen kannst du die Pflänzchen einpflanzen. Natürlich ist er Ertrag des „regrowing“ nicht so hoch wie beim normalen Pflanzen, aber es bereitet viel Freude beim Zuschauen und schafft mehr Bewusstsein für Lebensmittel. 


Ab ins Glas.

Wenn dir beim Kontrollieren des Kühlschranks vergessenes oder schon etwas in die Tage gekommenes Gemüse in die Hände fällt, dann gibt es noch viele Möglichkeiten die Lebensmittel zu retten. 
Eine Möglichkeit ist das Einfrieren. Dazu am besten kleinschneiden und mit möglichst wenig Luft einfrieren, also zum Beispiel in Plastiktüten. Gläser mit Schraubverschluss eignen sich ebenfalls. Ein paar Sachen müssen beachtet werden:
  • Feste Gemüsesorten wie Brokkoli sollten vorher blanchiert, abgeschreckt und abgetropft werden. 
  • Pilze und Zucchini kannst Du einfach roh einfrieren. 
  • Gemüse und Obst mit viel Wasser, wie Tomaten, Zwiebel oder Äpfel werden beim auftauen matschig und eigen sich daher nur im verarbeiteten Zustand.
  • Bananen sollten vorher geschält werden.
  • Auch frische Kräuter können in Eiswürfelformen mit etwas Wasser eingefroren werden.
Eigens eingefrorenes Gemüse eignet sich zum schnellen Kochen und ist dabei auch viel nachhaltiger als Tiefkühlgemüse. Eingefrorenes Obst eignet sich wunderbar für gesunde Smoothies.
Weiter kann man Obst oder Gemüse auch zu Mus, Brei oder Marmelade einkochen. Zucchini, Paprika und Aubergine schmecken auch in Öl eingelegt sehr gut und halten anschließend noch lange. Der neuste Trend ist das fermentieren, da wird das Gemüse mit Gewürzen und Salzlake verarbeitet und so haltbarer gemacht.

Weiterretten

#Weiterretten

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps und Tricks zum retten unschuldiger Lebensmittel.


Riechen und denken

Nicht alle Lebensmittel sind schlecht, nur weil das Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Öffnen, reinschauen und dranriechen ist eine Methode um zu prüfen ob Lebensmittel noch gut sind. Gerade bei ungeöffneten Packungen lohnt sich der Extracheck. Wenn Du Dir nicht sicher über den Zustand bist oder es sich um Fleischwaren handelt, solltest du aber trotzdem lieber auf der sicheren Seite bleiben und auf den Verzehr verzichten.  


Reste schätzen

Jeder kocht mal zu viel oder schafft den Teller im Restaurant nicht mehr. Kein Grund um Lebensmittel zu verschwenden. In den meisten Restaurants kann man nicht aufgegessenes mitnehmen und für später aufbewahren. Auch zuhause lohnt es sich, wenn Du deine Reste in Dosen oder Gläser verpackst und für später aufhebst. Das lohnt sich auch bei großen Festen und deine Gäste haben noch etwas für später. Das sogennante „Foodsharing“ wird auch von vielen Restaurants betrieben und zum Beispiel über Apps wie „Too good to go“ vermittelt.


Nachhaltige Mengenplanung

Wie schon oben angesprochen ist es wichtig von vornherein nur so viel zu kaufen wie Du auch brauchst. Verzichte lieber auf eine größere Packung oder einen Mengenrabatt, wenn Du Dir nicht sicher bist ob Du so viel essen kannst. Daten zeigen auch, dass 12% der weggeworfenen Lebensmittel aus falscher Mengenplannung stammen. Auch hungrig einkaufen gehen ist oft ausschlaggebend für einen wenig nachhaltigen Einkauf.
 
Das waren nun viele Hinweise und Tipps. Wenn Du es schaffst Stück für Stück ein paar dieser Vorschläge in deinen Alltag einzubinden, schaffen wir es gemeinsam die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Das wäre ein großer Erfolg für uns alle und vor Allem für die Umwelt.
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